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Chris Andersen
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Christopher Claus βChrisβ Andersen (* 7. Juli 1978 in Long Beach, Kalifornien), auch bekannt unter seinem Spitznamen Birdman, ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler, der von 2001 bis 2017 in der NBA aktiv war. Zuletzt stand er bei den Cleveland Cavaliers unter Vertrag.
Contents
β’ Karriere
β’ NBA-Karriere
β’ Sonstiges
β’ Weblinks
β’ Einzelnachweise
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Jugend und College
Chris Andersen wurde am 7. Juli 1978 in Long Beach geboren, wuchs jedoch in Iola, einer Kleinstadt in Texas, auf. Er stammt aus armen VerhΓ€ltnissen und musste einen Teil seiner Jugend in einer Wohngruppe verbringen.cite-ref-espn-1-0[1] An der Highschool wurde Andersen in das Basketball-Team aufgenommen, woraufhin er sich komplett diesem Sport widmete in der Hoffnung, durch ansprechende Leistungen ein College-Stipendium zu bekommen.
Karriere
FrΓΌhe Karriere in China und unterklassigen US-Ligen (1999β2001)
Im NBA-Draft 1999 wurde Andersen nicht gezogen. Allerdings nahm er ein Angebot aus China an und spielte nun fΓΌr Jiangsu Nangang. Dort spielte er eine Saison lang, bis er in die USA zurΓΌckkehrte, um fΓΌr New Mexico Slam zu spielen, die er jedoch nach nur zehn Spielen wieder verlieΓ, um fΓΌr die Fargo Moorhead Beez zu spielen.cite-ref-2[2] Auch hier hielt es Andersen nicht lang, und er kam schlieΓlich in die NBA Development League, wo er ab Juli 2001 fΓΌr die Fayetteville Patriots agierte. Doch auch dort sollte es Andersen nur kurz halten...
NBA-Karriere
β... denn seine Leistungen bei dem damaligen Farmteam der New York Knicks waren so stark, dass er schlieΓlich im Laufe der Saison 2001/02 von den Denver Nuggets unter Vertrag genommen wurde. Damit schrieb Andersen Geschichte: Er wurde zum ersten Profi der NBA-Historie, der sich als ungedrafteter Spieler ΓΌber die Amateurligen bis in die NBA hocharbeiten konnteβ (aus Chris Andersens Biographie).cite-ref-3[3]
In Denver spielte Andersen vier Jahre lang regelmΓ€Γig von der Bank, ehe er 2004 zu den New Orleans Hornets wechselte. Andersen spielte zwei Jahre fΓΌr die Hornets, die aufgrund der durch Hurrikan Katrina in New Orleans verursachten SchΓ€den ab 2005 vorΓΌbergehend in Oklahoma City spielten.
Am 25. Januar 2006 gab die NBA bekannt, Chris Andersen mit sofortiger Wirkung zu suspendieren, da bei ihm lΓ€ngerer und intensiver Drogenkonsum nachgewiesen worden war.cite-ref-comeback-4-0[4] Sowohl die NBA, als auch Andersen verzichteten auf eine Bekanntgabe der Substanz; allerdings wurde Andersen fΓΌr zwei Jahre gesperrt. Am 4. MΓ€rz 2008 wurde Andersen von der NBA begnadigtcite-ref-5[5] und unterschrieb einen neuen Vertrag bei den Hornets. Ab Sommer 2008 spielte er dann vier Jahre lang bis 2012 wieder fΓΌr die Denver Nuggets. An der Seite von Spielern wie Chauncey Billups, Carmelo Anthony oder J.R. Smith, einem alten Kollegen aus New Orleans, gelang es Andersen und den Nuggets in jeder Saison die Playoffs zu erreichen.
Im Januar 2013, nachdem er ein halbes Jahr lang Free Agent war, unterschrieb Andersen einen Vertrag bis Saisonende bei den Miami Heat. Er etablierte sich schnell als Einwechselspieler und hatte mit starken Leistungen in den Playoffs groΓen Anteil am Gewinn der Meisterschaft.cite-ref-6[6] Im Sommer 2013 unterschrieb Andersen einen neuen Einjahresvertrag in Miami. Und obwohl er sich in der nachfolgenden Saison in den NBA Finals gegen die San Antonio Spurs hatte geschlagen geben mΓΌssen, ging er, da mittlerweile auch zu einem Publikumsliebling avanciert, im Sommer 2014 einen weiteren Einjahresvertrag bei denHeat ein.cite-ref-7[7] In der Saison 2014/15, dem ersten Jahr seit dem Weggang von Ausnahmespieler LeBron James spielten die Heat eine durchschnittliche Saison und verpassten am Ende die Playoffs. Andersen stand 20 mal in der Startaufstellung, hΓ€ufiger als in seiner ganzen NBA-Karriere zuvor.cite-ref-8[8]
WΓ€hrend der NBA-Saison 2015/16 wurde Andersen zu den Memphis Grizzlies getradet. Dort kam er als Ersatz fΓΌr den verletzten Marc Gasol in der Startaufstellung zum Einsatz. Die Grizzlies, die aufgrund ihrer starken Defensive und harten Spielern wie Zach Randolph, Lance Stephenson, Mike Conley, Matt Barnes und nicht zuletzt Andersen selbst mit den βDetroit Bad Boysβ der 1980er verglichen wurden, erreichten die erste Playoff-Runde, wo man in vier Spielen San Antonio unterlag.
Am 22. Juli 2016 unterzeichnete Chris Andersen einen Vertrag mit den Cleveland Cavaliers und wurde somit erneut Teamkollege von LeBron James.cite-ref-9[9] Nach der Saison 2016/17 lief sein Vertrag bei den Cavaliers aus, sodass Andersen zurzeit vereinslos ist.
Sonstiges
Andersen ist fΓΌr seine groΓflΓ€chigen und farbenfrohen Tattoos an Armen, Beinen, Brust, Hals, RΓΌcken und Ohren bekannt. Laut eigener Aussage sind 75 Prozent seines KΓΆrpers tΓ€towiert.cite-ref-10[10]
In Anspielung auf seinen Spitznamen βBirdmanβ, den er aufgrund seiner Armspannweite und seiner Sprungkraft erhielt, schwingt Andersen ΓΆfters nach starken Aktionen seinerseits seine Arme wie ein Vogel seine FlΓΌgel. Dies wird von seinen Fans oft imitiert.cite-ref-espn-1-2[1]
Weblinks
Commons
: Chris Andersen
β Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
β’ Chris Andersens Karriere β ESPN.com
β’ Chris Andersen β Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)
β’ Chris Andersen β Spielerprofil auf ESPN.com (englisch)
Einzelnachweise
cite-note-espn-11. β Palmer, Chris: Birdman's redemption bittersweet for his mother. In: ESPN the Magazine. 12. Mai 2008, abgerufen am 10. November 2014 (englisch).
cite-note-22. β A Timeline of Chris 'Birdman! Birdman!' Andersen's Bizarre NBA Career. Bleacher Report, 31. Mai 2013, abgerufen am 10. November 2014 (englisch).
cite-note-33. β nba.com: Chris Andersen β Biography (Memento vom 25. September 2016 im Internet Archive) (englisch)
cite-note-66. β Heatβs βBirdmanβ Grounded For Game 6. In: nba.com. 31. Mai 2013, archiviert vom Original am 7. Juni 2013; abgerufen am 2. Dezember 2023 (englisch).
cite-note-77. β HEAT Signs Chris Andersen. NBA, abgerufen am 17. Februar 2025 (englisch).
cite-note-88. β Chris Andersen Stats. In: nba.com. Abgerufen am 17. Februar 2025.
cite-note-99. β Cavaliers Sign Center Chris Andersen. Abgerufen am 5. August 2016.
cite-note-1010. β Chris Andersen's tattoos tell story of his life journey